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	<title>CONRAD CAINE - Gams Goulash &#187; TEDx</title>
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	<description>CONRAD CAINE - Gams Goulash</description>
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		<title>Was Digital Marketer von Taxifahrern lernen können</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 10:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans D. Gurk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<category><![CDATA[Campaign]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit schickte mir Conrad den Link zu folgendem Video:</p>
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<p>In aller Kürze: 50 Taxifahrer wurden zu der bekannten TEDx-Konferenz in Buenos Aires eingeladen, wo sie sechs Stunden lang von unterschiedlichen Rednern innovative Ideen vorgestellt bekamen. Nach diesen Reden wurden sie angewiesen, ihren Kunden von den Ideen, die sie am meisten interessierten und inspirierten, zu erzählen.</p>
<p>Dieses Video ist nicht nur eine unterhaltsame Form des „Weitererzählens“, sondern demonstriert auch zwei wesentliche Funktionen der heutigen Architektur digitaler Kommunikation und besonders der sozialen Medien:</p>
<ol>
<li><strong>Der soziale Filter</strong><br />
Die Taxifahrer haben ihren Kunden ausschließlich jene Geschichten weitererzählt, die sie tatsächlich als weitergebenswürdig erachteten – also wurden nur die interessantesten Geschichten einem breiten Publikum bekannt. Die gleiche Systematik trifft auf Inhalte im Social Web zu: nur gute Inhalte werden in Netzwerken wie Twitter oder Facebook geteilt. Ergo: Inhalte müssen herausstechen um nicht im sozialen Filter aussortiert zu werden.
</li>
<li><strong>Der Realitäts-Check</strong><br />
Ab und zu erscheint es sinnvoll zu prüfen, wie das breite Publikum (in diesem Fall die Taxifahrer und ihre Kunden) auf komplexe digitale Marketingideen reagieren und ob sie diese verstehen oder nicht. Während digitale Marketer Technik-affin sind und neue Technologien früh aufgreifen, muss dies nicht auf ihr Publikum zutreffen. Diese Tatsache wird bei der Entwicklung innovativer digitaler Kampagnen oft vergessen: wenn nur ein sehr kleiner Teil des Publikums tatsächlich weiß was QR-Codes sind und wie man sie scannt – warum sollte man sie zu einem Kernelement einer Kampagne machen? Gelegentlich muss jeder Marketer seine eigenen Ideen einem Realitäts-Check unterziehen um sie mit der Technik-Affinität des Publikums abzugleichen. Dies trifft derzeit auch auf Google+ zu: Im Moment ist sein Publikum viel zu ‘techy’ und viel zu klein um breitere Herangehensweisen zu rechtfertigen.
</li>
</ol>
<p>Zusammengefasst: Der Blick auf die beiden Könige der heutigen Welt der digitalen Kommunikation (Content und Kunde) ist ein essentieller Schritt für erfolgreiche Kampagnen.</p>
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